Mittelspiel

Nach herkömmlichem Verständnis beginnt das Mittelspiel, wenn die Figurenentwicklung abgeschlossen ist, und die Kontrahenten den eigentlichen Kampf aufnehmen. Leider lassen sich die Grenzen zwischen Eröffnung und Mittelspiel nicht so klar ziehen. Die heutige Eröffnungstheorie reicht in den allermeisten Varianten bis weit ins Mittelspiel, außerdem kann bereits die Eröffnung einen Kampf bis aufs Blut bedeuten. Es gibt Situationen, in denen die Figurenentwicklung noch nicht abgeschlossen ist, und trotzdem beide Spieler der Meinung sind, im Mittelspiel zu sein. Die Unterscheidung zwischen Eröffnung und Mittelspiel in einer Partie hat also mitunter etwas von einer Kunst, und der Spieler sollte sich ein gutes Gespür dafür zulegen, um seine Stellungen angemessen zu behandeln.

Das Mittelspiel ist das Herz der Partie, das Heim seiner Schönheit. Im Gegensatz zur Eröffnung ist Auswendiglernen hier nicht besonders hilfreich, sondern man benötigt ein tiefes Positionsverständnis, um hier bestehen zu können. Im Gegensatz zum Endspiel ist dieser Partieteil höchst komplex, und in jeder Variante lauern Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen. Ein Schachspieler mag mit Aussicht auf Erfolg den Plan fassen, das Mittelspiel einfach zu einem günstigen Endspiel abzuwickeln, aber er kann auch bereits im Mittelspiel auf eine Entscheidung drängen, vor allem, wenn er eine Schwachstelle in der Stellung des Gegners entdeckt. Entscheidungen im Mittelspiel besitzen häufig einen besonders hohen Unterhaltungswert, und am ehesten die Chance, zu schachlichem Ruhm und Ehre zu gelangen.

Quelle Wikibooks

Schachschule 64 – Teil 33: Der „Superzug“ Doppelschach

Auf ein „normales“ Schachgebot kann man auf dreierlei Art reagieren: Neben dem Wegziehen des Königs sind das Schlagen der Schach gebenden Figur sowie das Verstellen ihrer Wirkungslinie legale Züge.Bei einem Doppelschach, per Definition dem gleichzeitigen Angriff zweier Schach bietender Figuren, gibt es keine Alternative: Da hilft nur noch die Flucht, und wenn diese nicht möglich ist, erzeugt das Doppelschach zugleich ein Matt.

Angreifen mit dem Läuferpaar

Im neuen Video zeigt euch der Schachpanda, wie ihr mit dem Läuferpaar angreifen und gewinnen könnt.

Gute Läufer, schlechte Läufer

Im Video vom Schachpanda erfahrt ihr alles über gute, schlechte, aktive und passive Läufer. Er erklärt euch anhand von einfachen und guten Beispielen, wie ihr herausfindet, ob ein Läufer gut oder schlecht ist.

Schachschule 64 – Teil 31: Der König im mutigen Einsatz

Im Endspiel, wo nur noch ganz wenige gegnerische Figuren auf dem Brett herumwieseln, kann sich die schutzbedürftigste aller Schachfiguren aus der Deckung wagen und dabei durchaus eine große Wirkung entfalten. Im Mittelspiel dagegen gehört die Sicherung des Königs vor gegnerischen Angriffen zu den wichtigsten Aufgaben.

Schwache Felder

Der Begriff des „schwachen Feldes” geht auf den ersten Weltmeister Wilhelm Steinitz zurück: „Sie stellen fest, dass Schwarz somit früh drei Löcher in seiner Bauernphalanx aufweist, oder wie ich sie nenne: schwache strategische Punkte. Dies meint alle Felder auf seiner dritten oder vierten Reihe, auf denen eine feindliche Figur früher oder später aufgestellt werden kann, ohne dass sie durch einen Bauern vertrieben werden könnte."

Wie besiegt man Amateurspieler? – Teil 9

Die Reihe Amateurspieler besiegen wird weiter fortgesetzt. Viel Spaß beim Anschauen des Videos.

Schachschule 64 – Teil 26: Origineller Einsatz von Figuren

Schwerfiguren, also Dame und Turm brauchen offene Reihen und Linien, um ihre Kraft entfalten zu können. Nicht selten bereitet es einige Mühe, einen vernünftigen Weg für ihren aktiven Einsatz zu finden.Die Dame hat es etwas leichter: stehen keine offenen Linien und Reihen zur Verfügung, schwenkt sie halt auf eine Diagonale um; gerade diese Vielseitigkeit macht die Stärke dieser Figur aus...

Wie besiegt man Amateurspieler? – Teil 8

Die Reihe Amateurspieler besiegen wird weiter fortgesetzt. Viel Spaß beim Anschauen des Videos.

Schachschule 64 – Teil 25: Taktisches Arsenal verbessern

Fast jeder Kombination liegt ein taktisches Standardmotiv zugrunde, zum Beispiel das der Hinlenkung und der Ablenkung sowie deren (in der Praxis oft vorkommenden) Mischformen.

Schachschule 64 – Teil 24: Defensive und offensive Möglichkeiten bei ungleichfarbigen Läufern

Eine wichtige Erkenntnis, die bei der Entwicklung des modernen Schachspiels gewonnen wurde, lautet: Die Aufstellung der Bauern beeinflusst wesentlich die Stärke und Wirksamkeit der Figuren. Sowohl beim Aufbau des Angriffs im Mittelspiel, als auch bei der Verwertung kleiner Vorteile im Endspiel gibt die Bauernformation wichtige Hinweise zum richtigen Einsatz der Figuren. 

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