Schachschule 64 – Teil 19: Chancen und Gefahren beim „Kopieren“ von Zügen

Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe, so der Volksmund. Auf Schach bezogen lässt sich diese Weisheit auf das Kopieren der Züge, insbesondere in der Eröffnungsphase übertragen. Fast jeder Schachspieler wird irgendwann einmal mit der “Strategie des Nachäffens” konfrontiert, sprich man eröffnet mit einem bestimmt Zug (etwa 1. e4), der Gegner reagiert spiegelbildlich (1. …e5) und macht dann immer weiter. Was passiert eigentlich, wenn dies weiter und weiter so läuft, endet dann die Partie remis oder wirkt sich der Anzugsvorteil doch irgendwann aus? Träfe Ersteres zu, so wäre das “Nachäffen” die ideale Strategie für den schwächeren Spieler!

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