Schachschule 64 – Teil 15: Der Läufer im erfolgreichen Einsatz

Von allen Schachfiguren findet der Läufer bei Mediengestaltern den geringsten Anklang. Schauen Sie sich Plakate, Anzeigen, schachbezogene Logos o. ä. an, fast immer verwenden die Grafiker den König oder den Springer, manchmal auch den Turm oder die Dame oder sogar die Bauern, aber eine mit einem Läufer verzierte Werbung muss man mit der Lupe suchen.

Dabei wird diese Leichtfigur mit Attributen nur so überhäuft: es gibt gute und schlechte Läufer, richtige und falsche, sizilianische, italienische, französische, spanische Läufer, aber hat man schon jemals etwas von der englischen Dame, dem indischen König, dem russischen Turm gehört?

Läufer sind die einzigen Figuren, die sich nicht gegenseitig decken können – sie sind auf eine Felderfarbe festgelegt. Mit dem Läufer haben wir uns in der Schachschule 64 bislang nur einmal kurz beschäftigt, in Teil 38. Dort war der “verdeckte Läufer” sozusagen nur ein Teil eines Teams (er attackierte im Zusammenspiel mit einer Schwerfigur), hier ist er der Hauptdarsteller.

Wann und wie der Springer dem Läufer überlegen ist, war das Thema der letzten drei Folgen der Schachschule 64. In dieser Folge wollen wir dem Läufer Gerechtigkeit zuteilwerden lassen, und die Stärken des Läufers demonstrieren und anhand praktischer Beispiele den richtigen Umgang mit dieser Figur trainieren.

Seine Vorzüge kommen insbesondere in offenen Stellungen zur Geltung, schließlich kann er bis zu 13 Felder kontrollieren – freilich nur, wenn die Stellung nicht zu verbaut ist. Je weniger Bauern sich auf dem Brett tummeln, desto weiter reicht die Wirkung des Läufers, der seine besondere Stärke im Endspiel und im Kampf gegen den ewigen Gegenspieler, den Springer, ausspielen kann.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

 

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Schachschule 64

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