Schachschule 64 – Teil 14: Der Springer im erfolgreichen Einsatz

Die beiden Leichtfiguren Springer und Läufer unterscheiden sich stark in ihrer Gangart, die ihre Einsatzmöglichkeiten erweitert oder aber auch reduziert.

Der Läufer kann in einem Zug auf einer Diagonale das ganze Brett überqueren, weswegen er sich für schnelle Überfälle im Mittelspiel und zum Stoppen eines gegnerischen Freibauern im Endspiel eignet. Auch ist er in Bezug auf die “zurückgelegte Strecke” sehr variabel, auf einer offenen Diagonale kann er ein, zwei, drei usw. bis sieben Felder erreichen, weswegen er auch als “langschrittig” bezeichnet wird.

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Doch der Diagonalflitzer kann aufgrund seiner Gangart nie die Felderfarbe wechseln. Dies ist vor allem im Läuferendspiel von Bedeutung, wenn z. B. mit Hilfe eines “falschen Läufers” (vgl. Schachschule, Folge 36 ) ein Randbauer nicht zur Umwandlung geführt werden kann. Aber es ist auch generell ein Handicap, denn gegnerische Steine entziehen sich leicht dem Zugriff eines Läufers, indem sie sich einfach auf Feldern der anderen Farbe bewegen.

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Teil 2

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