Grundlagen der Strategie

Die Umsetzung strategischer Ideen ist selten so spektakulär wie im Bereich der Taktik. Dafür sind strategische Konzepte abstrakter, komplexer und tiefgründiger als ihre taktischen Gegenstücke. Das Feld der Strategie ist in der Regel eine größere Herausforderung an die menschliche Denkfähigkeit, und eine größere intellektuelle Leistung. Ohne Anspruch auf vollständige Gültigkeit behauptet der Pate dieses Buchprojekts aufgrund seiner Spielerfahrung, dass erfolgversprechende taktische Ideen fast ausschließlich in Stellungen anzutreffen sind, in denen sich der Spieler in ausreichendem Maße strategisch positioniert hat. Umgekehrt ist die strategische Bewertung einer Stellung nur in wesentlich geringerem Maß abhängig von der taktischen Bewertung.

Wir betrachten u.a. schwache Felder, offene Linien, Fianchettos, isolierte Bauern, rückständige Bauern, Doppelbauern, Freibauern, Bauernketten und Figuren in der gegnerischen Stellung. Quelle Wikibooks

Angreifen mit dem Läuferpaar

Im neuen Video zeigt euch der Schachpanda, wie ihr mit dem Läuferpaar angreifen und gewinnen könnt.

Gute Läufer, schlechte Läufer

Im Video vom Schachpanda erfahrt ihr alles über gute, schlechte, aktive und passive Läufer. Er erklärt euch anhand von einfachen und guten Beispielen, wie ihr herausfindet, ob ein Läufer gut oder schlecht ist.

Schachschule 64 – Teil 31: Der König im mutigen Einsatz

Im Endspiel, wo nur noch ganz wenige gegnerische Figuren auf dem Brett herumwieseln, kann sich die schutzbedürftigste aller Schachfiguren aus der Deckung wagen und dabei durchaus eine große Wirkung entfalten. Im Mittelspiel dagegen gehört die Sicherung des Königs vor gegnerischen Angriffen zu den wichtigsten Aufgaben.

Schwache Felder

Der Begriff des „schwachen Feldes” geht auf den ersten Weltmeister Wilhelm Steinitz zurück: „Sie stellen fest, dass Schwarz somit früh drei Löcher in seiner Bauernphalanx aufweist, oder wie ich sie nenne: schwache strategische Punkte. Dies meint alle Felder auf seiner dritten oder vierten Reihe, auf denen eine feindliche Figur früher oder später aufgestellt werden kann, ohne dass sie durch einen Bauern vertrieben werden könnte."

Schachschule 64 – Teil 26: Origineller Einsatz von Figuren

Schwerfiguren, also Dame und Turm brauchen offene Reihen und Linien, um ihre Kraft entfalten zu können. Nicht selten bereitet es einige Mühe, einen vernünftigen Weg für ihren aktiven Einsatz zu finden.Die Dame hat es etwas leichter: stehen keine offenen Linien und Reihen zur Verfügung, schwenkt sie halt auf eine Diagonale um; gerade diese Vielseitigkeit macht die Stärke dieser Figur aus...

Schachschule 64 – Teil 24: Defensive und offensive Möglichkeiten bei ungleichfarbigen Läufern

Eine wichtige Erkenntnis, die bei der Entwicklung des modernen Schachspiels gewonnen wurde, lautet: Die Aufstellung der Bauern beeinflusst wesentlich die Stärke und Wirksamkeit der Figuren. Sowohl beim Aufbau des Angriffs im Mittelspiel, als auch bei der Verwertung kleiner Vorteile im Endspiel gibt die Bauernformation wichtige Hinweise zum richtigen Einsatz der Figuren. 

Schachschule 64 – Teil 23: Die Macht der verdoppelten Türme

Zu den beeindruckendsten Beispielen des Zusammenspiels von Figuren gehören zwei Türme derselben Partei auf einer Reihe oder auf einer Linie. Diese "verdoppelten" Türme können eine große Kraft entfalten. Um die verdoppelten Türme auf der vorletzten Reihe oder auch in anderen Konstellationen wirksam werden zu lassen, wird oft sogar Material geopfert, ein bis zwei Bauern sind die "Supertürme" in der Regel wert.

Schachschule 64 – Teil 22: Die Kraft der verbundenen Freibauern

Das Thema dieser Folge schließt an die letzte an, es geht erneut um ein weit vorgerücktes Duo aus verbundenen Freibauern. Diesmal sind die weißen Bauern die Helden, und sie stehen auf den Linien c und d. Warum nicht auf den Zentrumslinien d und e, wie in der letzten Folge? Ganz einfach, diese Konstellation kommt in der Praxis seltener vor. Der Grund dafür ist nicht bekannt, es könnte mit den typischen Bauernstrukturen in den populären Eröffnungen zusammenhängen.

Schachschule 64 – Teil 19: Chancen und Gefahren beim „Kopieren“ von Zügen

Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe, so der Volksmund. Auf Schach bezogen lässt sich diese Weisheit auf das Kopieren der Züge, insbesondere in der Eröffnungsphase übertragen. Fast jeder Schachspieler wird irgendwann einmal mit der "Strategie des Nachäffens" konfrontiert, sprich man eröffnet mit einem bestimmt Zug (etwa 1. e4), der Gegner reagiert spiegelbildlich (1. …e5) und macht dann immer weiter. Was passiert eigentlich, wenn dies weiter und weiter so läuft, endet dann die Partie remis oder wirkt sich der Anzugsvorteil doch irgendwann aus? Träfe Ersteres zu, so wäre das "Nachäffen" die ideale Strategie für den schwächeren Spieler!

Schachschule 64 – Teil 16: Läufer & Springer im ungewöhnlichen Einsatz

Im Schach hilft die Kenntnis von Faustregeln, Richtschnüren und Schemata ungemein. Zu den grundlegenden Faktoren gehört die Bedeutung der zentralen Felder. Das Zentrum soll kontrolliert oder besetzt werden, denn von hier aus entfalten die Figuren ihre größte Wirksamkeit. Insbesondere die Leichtfiguren Läufer und vor allem der Springer besitzen von der Brettmitte aus weit größere Möglichkeiten, als wenn sie auf einem Eckfeld postiert sind.

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