Schachschule 64 – Teil 26: Origineller Einsatz von Figuren

Schwerfiguren, also Dame und Turm brauchen offene Reihen und Linien, um ihre Kraft entfalten zu können. Nicht selten bereitet es einige Mühe, einen vernünftigen Weg für ihren aktiven Einsatz zu finden.Die Dame hat es etwas leichter: stehen keine offenen Linien und Reihen zur Verfügung, schwenkt sie halt auf eine Diagonale um; gerade diese Vielseitigkeit macht die Stärke dieser Figur aus… weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 24: Defensive und offensive Möglichkeiten bei ungleichfarbigen Läufern

Eine wichtige Erkenntnis, die bei der Entwicklung des modernen Schachspiels gewonnen wurde, lautet: Die Aufstellung der Bauern beeinflusst wesentlich die Stärke und Wirksamkeit der Figuren. Sowohl beim Aufbau des Angriffs im Mittelspiel, als auch bei der Verwertung kleiner Vorteile im Endspiel gibt die Bauernformation wichtige Hinweise zum richtigen Einsatz der Figuren.  weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 23: Die Macht der verdoppelten Türme

Zu den beeindruckendsten Beispielen des Zusammenspiels von Figuren gehören zwei Türme derselben Partei auf einer Reihe oder auf einer Linie. Diese “verdoppelten” Türme können eine große Kraft entfalten. Um die verdoppelten Türme auf der vorletzten Reihe oder auch in anderen Konstellationen wirksam werden zu lassen, wird oft sogar Material geopfert, ein bis zwei Bauern sind die “Supertürme” in der Regel wert. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 22: Die Kraft der verbundenen Freibauern

Das Thema dieser Folge schließt an die letzte an, es geht erneut um ein weit vorgerücktes Duo aus verbundenen Freibauern. Diesmal sind die weißen Bauern die Helden, und sie stehen auf den Linien c und d. Warum nicht auf den Zentrumslinien d und e, wie in der letzten Folge? Ganz einfach, diese Konstellation kommt in der Praxis seltener vor. Der Grund dafür ist nicht bekannt, es könnte mit den typischen Bauernstrukturen in den populären Eröffnungen zusammenhängen. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 21: Lehrreiche Reinfälle und geniale Einfälle

Lernen kann man am besten aus Fehlern, lautet eine Binsenweisheit. “Am besten aus den Fehlern von anderen, denn die eigenen Fehler können weh tun”, ergänzte der alte Trainer des Autors augenzwinkernd. In dieser Folge, die zur Karnevalszeit erscheint, lassen wir mal zur Entspannung einige kuriose und amüsante Reinfälle und Unfälle Revue passieren. weiterlesen

Chess Tigers Training

Seit vielen Jahren gibt es die Lektionen der Chess Tigers, nun sind die ersten 29 Lektionen kostenlos. 400 Kombinationen von leicht bis schwer, viel Spaß beim Lösen. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 20: Abdrängen und Einsperren

In der Serie der Schachschule64 wird immer wieder auf die Grundfaktoren der Schachspiels – Raum, Zeit und Material – eingegangen. In bestimmten Situationen ist der eine oder andere Faktor besonders wichtig, häufig besteht eine Wechselwirkung. Verfügt beispielsweise eine Seite über mehr Raum, sie besitzt damit einen Raumvorteil, so kann sie leichter Figuren umgruppieren – es stehen ja nicht eigene Figuren oder Bauern im Wege – und gewinnt auf diese Weise wertvolle Zeit und gelegentlich auch Material. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 19: Chancen und Gefahren beim „Kopieren“ von Zügen

Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe, so der Volksmund. Auf Schach bezogen lässt sich diese Weisheit auf das Kopieren der Züge, insbesondere in der Eröffnungsphase übertragen. Fast jeder Schachspieler wird irgendwann einmal mit der “Strategie des Nachäffens” konfrontiert, sprich man eröffnet mit einem bestimmt Zug (etwa 1. e4), der Gegner reagiert spiegelbildlich (1. …e5) und macht dann immer weiter. Was passiert eigentlich, wenn dies weiter und weiter so läuft, endet dann die Partie remis oder wirkt sich der Anzugsvorteil doch irgendwann aus? Träfe Ersteres zu, so wäre das “Nachäffen” die ideale Strategie für den schwächeren Spieler! weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 16: Läufer & Springer im ungewöhnlichen Einsatz

Im Schach hilft die Kenntnis von Faustregeln, Richtschnüren und Schemata ungemein. Zu den grundlegenden Faktoren gehört die Bedeutung der zentralen Felder. Das Zentrum soll kontrolliert oder besetzt werden, denn von hier aus entfalten die Figuren ihre größte Wirksamkeit. Insbesondere die Leichtfiguren Läufer und vor allem der Springer besitzen von der Brettmitte aus weit größere Möglichkeiten, als wenn sie auf einem Eckfeld postiert sind. weiterlesen