Weisheiten im Endspiel – Teil 1

Großmeister Karsten Müller hat sich die schönsten Endspiele des Meisterschaftsturniers in Karlsruhe näher angeschaut. Da es insgesamt 13 Beispiele sind, präsentieren wir sie innerhalb seiner Kolumne in mehreren Artikeln über die folgenden Tage. Ratet mit und verbessert euer Endspielwissen.

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Schachschule 64 – Teil 33: Der „Superzug“ Doppelschach

Auf ein „normales“ Schachgebot kann man auf dreierlei Art reagieren: Neben dem Wegziehen des Königs sind das Schlagen der Schach gebenden Figur sowie das Verstellen ihrer Wirkungslinie legale Züge.Bei einem Doppelschach, per Definition dem gleichzeitigen Angriff zweier Schach bietender Figuren, gibt es keine Alternative: Da hilft nur noch die Flucht, und wenn diese nicht möglich ist, erzeugt das Doppelschach zugleich ein Matt. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 30: Die Endspiel-Trickkiste

Schlagen, kratzen und spucken hat in unserem edlen Denksport nichts zu suchen. Aber Fallen stellen, tun als ob und dann den Gegner hereinlegen, das gehört zu den erlaubten und erfolgversprechenden Mitteln. Fallen gehören im Prinzip zum taktischen Repertoire, von den klassischen taktischen Mitteln bzw. Motiven – für die erzwungene Zugfolgen typisch sind – unterscheiden sie sich darin, dass dabei oft mit einem nahe-liegenden, aber falschen Zug des Gegners kalkuliert wird. weiterlesen

Schwache Felder

Der Begriff des „schwachen Feldes” geht auf den ersten Weltmeister Wilhelm Steinitz zurück: „Sie stellen fest, dass Schwarz somit früh drei Löcher in seiner Bauernphalanx aufweist, oder wie ich sie nenne: schwache strategische Punkte. Dies meint alle Felder auf seiner dritten oder vierten Reihe, auf denen eine feindliche Figur früher oder später aufgestellt werden kann, ohne dass sie durch einen Bauern vertrieben werden könnte.” weiterlesen

Mattsetzen mit Springer und Läufer über die Triangulation

Die elementare Mattführung mit Springer und Läufer gilt im Schach als Königsdisziplin. Bevor man sich dieser Herausforderung annimmt, sollte man erst alle anderen elementare Mattführungen beherrschen. Für die elementare Mattsetzung mit Springer und Läufer haben sich bisher zwei Methoden etabliert: Die Triangulation und die W-Methode(oder auch Zickzack-Methode genannt). weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 29: Vorsicht bei Vereinfachungen!

„Turmendspiele haben die einmalige Besonderheit, dass selbst ein bedeutender materieller Vorteil sehr häufig nicht zum Sieg reicht“, schrieb der frühere Weltmeister Wassili Smyslow im Vorwort zu seinem Buch „Geheimnisse des Turmendspiels“. In Bauernendspielen ist der Ausgang des Kampfes dagegen oft vorbestimmt, wobei zwei Motive immer wieder eine bedeutende Rolle spielen: der entfernte Freibauer und die Opposition. Diese Erkenntnis führt oft zu Überlegungen wie „Was soll ich mich im Turmendspiel mit ungewissem Ausgang herumplagen, wenn ich die Türme abtauschen und das Bauernendspiel locker gewinnen kann?“. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 28: Die Sache mit den Schachgeboten

„Versäume nie ein Schach“, lautet ein alter ironischer Rat, „es könnte Matt sein.“ (manchmal auch in der Variante „es könnte dein letztes gewesen sein.“). Vereinzelt stimmt dies sogar wörtlich, oft trifft es einfach zu, manchmal aber ist ein Schachgebot ein Schuss in den Ofen. So im einleitenden Beispiel, das aus einer Partie zwischen künftigen Geschäftspartnern stammt. weiterlesen