Schachschule 64 – Teil 29: Vorsicht bei Vereinfachungen!

„Turmendspiele haben die einmalige Be-sonderheit, dass selbst ein bedeutender materieller Vorteil sehr häufig nicht zum Sieg reicht“, schrieb der frühere Weltmeister Wassili Smyslow im Vorwort zu seinem Buch „Geheimnisse des Turmendspiels“. In Bauernendspielen ist der Ausgang des Kampfes dagegen oft vorbestimmt, wobei zwei Motive immer wieder eine bedeutende Rolle spielen: der entfernte Freibauer und die Opposition. Diese Erkenntnis führt oft zu Überlegungen wie „Was soll ich mich im Turmendspiel mit ungewissem Ausgang herumplagen, wenn ich die Türme abtauschen und das Bauernendspiel locker gewinnen kann?“. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 28: Die Sache mit den Schachgeboten

„Versäume nie ein Schach“, lautet ein alter ironischer Rat, „es könnte Matt sein.“ (manchmal auch in der Variante „es könnte dein letztes gewesen sein.“). Vereinzelt stimmt dies sogar wörtlich, oft trifft es einfach zu, manchmal aber ist ein Schachgebot ein Schuss in den Ofen. So im einleitenden Beispiel, das aus einer Partie zwischen künftigen Geschäftspartnern stammt. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 27: Überraschende Bauernumwandlungen führen zum Ziel

„Erreicht ein Bauer die gegnerische Grundreihe, muss der Spieler, der den Bauern dort hingebracht hat, ihn im selben Zug vom Brett nehmen und durch eine gleichfarbene Figur seiner Wahl ersetzen“, so lautet die Regel des Weltschachbunds. Warum wird „im selben Zug“ so betont? Das erfahrt ihr bei der Schachschule64. weiterlesen

Schachschule 64 – Teil 26: Origineller Einsatz von Figuren

Schwerfiguren, also Dame und Turm brauchen offene Reihen und Linien, um ihre Kraft entfalten zu können. Nicht selten bereitet es einige Mühe, einen vernünftigen Weg für ihren aktiven Einsatz zu finden.Die Dame hat es etwas leichter: stehen keine offenen Linien und Reihen zur Verfügung, schwenkt sie halt auf eine Diagonale um; gerade diese Vielseitigkeit macht die Stärke dieser Figur aus… weiterlesen